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 Memmingerberg - die Gemeinde

 

 

 

HauptschuleMemmingerberg hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem sehr modernen Dorf entwickelt. Die am Rande der Stadt Memmingen in reizvollem Umfeld im Alpenvorland gelegene Gemeinde bietet ein intaktes Gemeinschaftsleben und ein vielfältiges Angebot. Die örtliche Grundversorgung gewährleisten ein Kindergarten im Ortskern, eine Grundschule (1. und 2. Klasse) sowie seit 1971 eine Grund- und Hauptschule (2. bis 9. Klasse). Die Verbandsschule, die eine von 20 Modell-Volksschulen in Bayern ist, wurde im Februar 2011 als eine der besten zehn Schulen in Bayern ausgezeichnet, in der man die Ausbildungsreife erlangen kann. Die Preisverleihung fand im Bayerischen Landtag statt.

Die Gemeinde bietet eine schöne Freizeit- und Sportanlage, eine Turnhalle, ein Schützenheim sowie zahlreiche weitere Einrichtungen, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen. In Memmingerberg wird unter anderem Fußball gespielt, gekegelt oder musiziert. SporthalleSportliches Aushängeschild sind seit einigen Jahren die Junioren der Tischtennis-Abteilung, die es teils bis in die höchste deutsche Liga ihrer Altersklasse geschafft haben.
Ein intaktes kulturelles Vereinsleben gibt es ebenfalls. Gartenbauverein, Feuerwehrverein und Chorgemeinschaft etwa sind drei Vereine, die bei den Bürgern der Gemeinde sehr beliebt sind. Einen runden Gründungstag feiert die Chorgemeinschaft 2011 – der Verein besteht seit 90 Jahren.

Breiten Raum nehmen vor Ort auch die Gemeindearbeit sowie seelsorgerische Tätigkeiten ein. In dem christlich geprägten Ort gibt es eine katholische und eine evangelische Pfarrgemeinde. Die Katholiken erhielten anno 1966 ihre eigene Kirche „St. Ambrosius“ mit einem Pfarrhaus und Gemeindesaal. In zentraler Lage nahe des Kindergartens findet sich die evangelische Kirche „St. Gordianus- und Epimachus“. Daneben steht das Evangelische Gemeindehaus, in dem Menschen aller Generationen aus unterschiedlichen Gründen regelmäßig zusammenkommen. 1983 hat die Gemeinde den 500. Gründungstag der Kirche „St. Gordianus- und Epimachus“ gefeiert. Seit der Gemeindereform 1978 ist der Ort Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg. Benningen, Holzgünz, Lachen, Trunkelsberg und Ungerhausen zählen dazu.

In der Gemeinde gibt es Arztpraxen, Banken, gastronomische Einrichtungen sowie kleinere Geschäfte und Betriebe. Darüber hinaus haben sich Gewerbe von internationalem Format angesiedelt: Als Beispiel sei der Regionalflughafen „Allgäu Airport“ genannt, der im Sommer 2007 auf dem militärischen Areal eines langjährigen Bundeswehrstützpunktes der Luftwaffe entstand. Zum Jahresausklang 2003 war das Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“ geschlossen, im Anschluss sehr kontrovers mehrere Jahre über eine sinnvolle Nachfolgenutzung diskutiert worden.

AirportSeit fast vier Jahren steuern nationale und internationale Fluggesellschaften Metropolen und Feriendomizile in ganz Europa an. Der Flughafen liegt etwa zwei Kilometer von der Autobahnanschlussstelle Memmingen-Ost der A96 entfernt und ist von dort ebenso ausgeschildert wie von der A7. Mit dem öffentlichen Personennahverkehr bestehen Verbindungen zum etwa drei Kilometer entfernten Bahnhof Memmingen sowie mit Express-Bussen nach München und Ulm. Der Sommerflugplan am Allgäu Airport sieht zahlreiche Flüge in den europäischen Raum vor.

Das nachhaltige Angebot an Bauland sowie Gewerbeflächen nahe dem Flughafen machen die mehr als sechs Quadratkilometer große Gemeinde als Standort für Unternehmen sehr attraktiv. Dies gilt darüber hinaus auch für die zivile Nachfolgenutzung des Jagdbombergeschwader 34 „Allgäu“: Das Unternehmen Magnet Schultz erweitert 2011 auf dem so genannten „Konversionsgelände“, die Familie Berger errichtet den „Berger-Park“ in jenem Gebäude, in dem sich einst das Offizierscasino befand. Dort entsteht ein 52-Zimmer-Hotel mit Restaurant und Biergarten.

Kuenersberg„Aber auch sonst geht in der Gemeinde eine ganze Menge voran, das sehen Sie schnell, wenn Sie durch unseren schmucken Ort spazieren“, sagt Bürgermeister Alwin Lichtensteiger. Memmingerberg wird sich zum Beispiel dem Straßenbau widmen und den Schleifweg ausbauen. Der Fuhrpark wird mit einem neuen Kommunalschlepper und einem Feuerwehrfahrzeug ausgestattet. In punkto Hochbau steht die Sanierung der Wohnanlage Adlerstraße auf dem Programm, und auch das Schulhaus wird saniert. Darüber hinaus ist geplant, eine neue Kinderkrippe einzurichten.

Kommunalpolitisch stehen der Gemeinde Debatten um die Entwicklung der Infrastruktur sowie drei Planfeststellungsverfahren ins Haus. Ein zentrales Thema wird auch die Entlastungsstraße im Zusammenhang mit dem Konversionsgelände des Fliegerhorstes sein.

Selbstverständlich gibt es in Memmingerberg auch etwas zu feiern: Einen sehr guten Grund dafür liefert 2011 die Chorgemeinschaft, die seit 90 Jahren besteht. Außerdem wird die Gemeinde ein neues Feuerwehrfahrzeug einweihen und dies zum Anlass nehmen, drei Tage lang gebührend zu feiern.

Auch im laufenden Jahr 2011 hat die Gemeinde Memmingerberg den Schwerpunkt Infrastrukturmaßnahmen        - sozusagen  „unsere  kommunalen Lebensadern der Zukunft“ - gesetzt und sich somit weiter „Fit für die Zukunft“ gemacht.

Die notwendige Ertüchtigung des Schleifweges ist schon deutlich vorangeschritten und den Ausbau der Gottlob-Müller-Straße konnten wir erfolgreich abschliessen; ebenso Sanierungen des Staigackerweges, der Schießstattstraße u.a.

Weiter haben wir den Planfeststellungsbeschluss + damit „grünes Licht“ für die in den Jahren 2012 + 2013 zu erbauende Verlegung der Kreisstraße MN 17 als notwendige Entlastungsstraße für unser Dorf erhalten.
Die Infrastruktureinrichtung „AllgäuAirport“ befindet sich bekanntermaßen mitten im Verfahren zur Planfeststellung für die vorgesehenen Änderungen bzw. Erweiterungen.

Im Hochbau haben wir in interkommunaler Zusammenarbeit mit den Mitgliedsgemeinden im Schulverband die dringend notwendige Nordfassade mit neuen Fenstern und einer Außendämmung saniert und in diesem Zuge die Brandschutz-bestimmungen mittels einer Außentreppe als zweiten Fluchtweg erfüllt –  direkt anknüpfend an die letztjährigen Sanierungmaßnahmen der Toiletten samt Außenfassade.
Installiert und mittlerweile erfolgreich aktiv sind auf unseren Miethäusern Adlerstraße sowie auch auf unserer Berger Sport- und Festhalle leistungsfähige PV-Anlagen.
Geplant und vor kurzem von der Regierung genehmigt ist die Einrichtung einer Kinderkrippe in unser bestehendes Gebäude.

Unserer gemeindlichen Feuerwehr konnten wir zur Fuhrparkaufwertung + damit verbunden höheren Einsatzfähigkeit das neue Fahrzeug HLF 20/16 übergeben und im Rahmen eines Festwochenendes gebührend einweihen.
Ebenfalls aufgewertet haben wir unseren gemeindlichen Bauhof mit einem leistungsstarken Kommunalschlepper.

In puncto Bauleitplanung sind die Weichen für das neue Baugebiet „Obstgarten“ mit 14 neuen Einfamilienhäusern gestellt – die Erschliessung erfolgt nächstes Jahr.
Ebenfalls fortgeschrieben und kurz vor der Rechtskraft steht unser Bebauungsplan „Gewerbegebiet Fliegerhorst Nord“ und damit verbunden die erfolgreiche Ansiedlung nahmhafter Allgäuer mittelständischer Betriebe.

Zum 90jährigen Jubiläum unserer Chorgemeinschaft ebenso wie zum 45jährigen der Katholischen Kirche und zur bevorstehenden Orgeleinweihung der Evangelischen Kirche kam das gesellschaftliche Miteinander nicht zu kurz – ebenso wie bei unseren zahlreichen Vereins- und Kirchenfestivitäten.

Für die Folgejahre stehen der Endausbau des Schleifweges, die Baugebiete „Obstgarten“ und Hawanger Straße, die Entlastungsstraße und diverse Sanierungen an.
Weiter richten wir eine Kinderkrippe ein und unser Schulhaus – seit diesem Schuljahr Heimat der Grund- und Mittelschüler – erfährt weitere notwendige Ertüchtigungen.

In zahlreichen Vereinen und Gruppierungen wird durch hohes ehrenamtliches Engagement ein reichhaltiges Angebot an Freizeitmöglichkeiten für jeden Geschmack + Typ vorgehalten.

 

 

 

 

 

 

 

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